Praxis Irina Gundlach  
   
Traditionelle Chinesische Medizin
   
 
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist 6000 Jahre als und stammt ursprünglich aus China. Der Wichtigste Aspekt in der TCM ist der Erhalt der Gesundheit sowie die frühe Erkennung von Störungen und Krankheitsbildern. Gesunde Lebensführung und Stärkung der Selbstheilungskräfte stehen deshalb bei der TCM im Vordergrund.

Was genau ist TCM?

Im Gegensatz zur westlichen Welt, die den Ursprung von Krankheiten in einer Fehlfunktion von physikalisch-chemischen oder biologischen Mechanismen sieht und nach einer einzelnen definierbaren Krankheitsursache sucht, versteht die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) den Menschen als eine körperlich-seelische Einheit, als einen Gesamtorganismus, der ständig im Austausch und Fluss ist.

Die chinesische Medizin geht davon aus, dass der menschliche Körper in Funktionsbereiche unterteilt ist, die untereinander durch ein „Energienetz“ – die Meridiane – verbunden sind. Ein ständiger und nicht unterbrochener Energiefluss zwischen den Funktionsbereichen führt nach der chinesischen Vorstellung zu Gesundheit und Ausgeglichenheit. Ein unterbrochener Energiefluss führt dagegen zu Erkrankung. Dabei ist möglich, dass eine Ursache nicht zwangsläufig im betroffenen Organ/Bereich zu suchen ist, sondern von einem verbundenen und schwachen Funktionsareal ausgeht. Beispielsweise sind Hauterkrankungen oft die Folge eines geschwächten oder erkrankten Magen-Darm-Systems.

Die TCM kann so bei vielen Erkrankungen helfen, die konventionell-medizinisch nur schwer zu beeinflussen sind. Als Beispiele seien hier chronische Kopf- und Rückenschmerzen, Allergien, Hautkrankheiten, Regelstörungen, Rheuma, Darmerkrankungen und Verdauungsstörungen genannt.
Behandlungsmethoden

Die traditionelle Chinesische Medizin vereint viele Behandlungsmethoden, um Einfluss auf den Energiefluss des Menschen zu nehmen. Die bekanntesten Methoden sind die Akupunktur und Moxatherapie, das Schröpfen und die Kräuterheilkunde. Hinzu kommen speziell auf den Patienten abgestimmte Ernährungsmodelle und Bewegungstherapien.
Wie läuft eine Behandlung ab?

Zu Beginn jeder TCM-Behandlung steht die Bestimmung des individuellen Dysharmoniemusters. Durch das Patientengespräch, das intensive Befragen, das Beobachten, das Beurteilen der Pulse und der Zunge, gelingt es auf dem Boden jahrelanger Erfahrung meist, ein zugrundeliegendes "inneres Störungsmuster" zu erkennen.

Darauf folgt eine Reihe von Behandlungsterminen (meist ein- oder zweimal wöchentlich), mit Akupunktur, ggf. auch Moxa, entsprechenden Kräuterrezepturen und anderen Begleitmaßnahmen.

Bei jeder Sitzung wird das Dysharmoniemuster überprüft, sodass Veränderungen sofort registriert und die Behandlung jeweils angepasst werden kann. Die Behandlung innerhalb der traditionellen chinesischen Medizin ist je nach Krankheitsbild, aktuellem Zustand und vor allem Konstitution des Erkrankten sehr unterschiedlich und individuell angepasst.
 
Traditionell Chinesische Medizin
 
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